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  • Archive for Januar, 2009

    Ist doch kein Ort für ein Geschäft!


    30.01.2009

    Da stehe ich schlaftrunken im Badezimmer von Hubert [NAME VON DER REDAKTION GEÄNDERT], schon ergießt sich die Situation über mich, wie ein Wasserfall, der aufgehalten wurde und sich jetzt mit aller Kraft austobt.

    Die Badewanne ist nicht der richtige Ort um ein Geschäft zu verrichten.

    Aus irgendwelchen kuriosen Gründen hat Heinrich [NAME AUCH VON DER REDAKTION GEÄNDERT] trotzdem die Badewanne benutzt, statt des eigentlichen Bestimmungsortes. Naja immerhin rennt Heinrich [NAME AUCH VON DER REDAKTION GEÄNDERT] auch gegen Fensterscheiben und versucht auf schränke zu klettern, es ist also eigentlich nicht überraschend.

    Dampfbräter


    29.01.2009

    Man könnte meinen dies sei ein fiktives Wort. Mitnichten (und Neffen)! Dampfbräter sind etwa so fiktiv, wie eine Dose Cola in einem Colaautomaten, der Cola feil bietet. Dampfbräter finden ihren Ursprung in der Geschichte der ausgehenden Eiszeit der eingehenden 80er Jahre.

    Die Eiszeit der 80er Jahre ist eine sehr unbekannte Geschichte, kaum jemand möchte sie zur Kenntnis nehmen, da viele der Ansicht sind, dass es sich nicht um eine Eiszeit handelt. Die Meinungen der Kritiker gehen hier stark auseinander. Am 19. Oktober des Jahres 1983 war dem nahezu unbekannten Künstler Paul Hübermann aka. Hojajol kalt. Er verkündete den Medien, dass es sich um eine Eiszeit handeln muss, da dies ja klar ist.

    Hübermann verschwand mehr und mehr von der Bildfläche, seine Alben (Hojajol Live! und Wir haben einen neuen Stein) verkauften sich nur mäßig, die Leute hielten ihn für einen Besserwisser. Er verkaufte die Telefone und Flaschen, mit denen er musizierte und widmete sich der Forschung.

    Am 2. April 1986 hatte er sein überraschendes Comeback. Er hatte eine Lebensgemeinschaft gegründet, die Dampfbräter. Als ihr Mentor versuchte er die Menschen zu überzeugen, dass es nur einen Weg gäbe, die Erlösung zu erlangen, indem man sein Fleich nur noch mit Wasserdampf brät. Am 12. Oktober 1986 starb Hübermann schließlich an einer Fleischvergiftung.

    Orientierungslos wanderten seine Jünger durch die Wildnis der 80er Jahre und versuchten, die Menschheit zu Dampfbrätern zu konvertieren. Erfolglos.

    Gerüchten zufolge gibt es heute immer noch Anhänger des Dampfbräter Kults, diese halten sich jedoch im Hintergrund und warten auf die Gelegnheit, wieder an die Erdoberfläche zu kommen und ihren Glauben zu predigen.

    Nicht alles was sucht, ist Google!


    27.01.2009

    Es muss ja nicht immer Google sein, hier ist eine Liste von Suchmaschinen, vielleicht ist sie mal nützlich.

    Liste!

    Monitorfriedhof


    26.01.2009

    Ein Schreibtisch in einem Wagen,
    der Wagen stand vor der Tür.
    Ein Schreibtisch zerlegt in Teile,
    In Beine, Platte und Tisch.

    Man Trug die Teile zum Orte,
    der niemals zuvor ward gesehen.
    Dort ruhten sterile Räume,
    von grauem Teppich erfüllt.

    Raum Vier, dort standen die Röhren,
    die niemals mehr werden gebraucht.
    Staubig und auch gar zerrüttet
    warten sie auf die Erlösung.

    all about Knickmilch


    23.01.2009

    jeder hat schon mal nen Kaffee mit Milch getrunken, geh ich mal von aus…

    und ich gehe auch davon aus, dass jeder diese bekannte Knickmilch auch öffnen kann… ich auch, aber…

    da ist ja so ein kleinen platikdingens, was man abknicken kann (daher der Name Knickmilch), um die Milch leichter zu öffnen…
    diese Erkenntniss habe ich gestern auf der Arbeit gemacht… ja ich wusste es vorher nicht und habe immer diese komische Folie abgeknibbelt um die Milch zu öffnen.

    Muss komisch ausgesehen haben, weil ich hab das Plastikdingens ausversehen abgeknickt, und dann “mist” gesagt, und dann die Milch geöffnen und “aaaahh” gesagt… dann hab ich mich gewundert warum meine Kollegen so komisch gucken und ich meinte nur zu denen “Jetzt kenn ich auch den Trick”

    Ich glaub meine Erkenntniss kommt sogar in die Firmen-historie^^

    Ohne Worte


    23.01.2009

    bild051

    Aus aktuellem Anlass: Nivea(u)


    23.01.2009

    Ich habe zur Kenntnis genommen, dass einige Unruhen aufgetreten sind, dem möchte ich entgegenwirken, deswegen:

    Kot KAKA, Kot AA, Kot, SCHEISSE, Kot KACKE, Urin PIPI, Penis PILLEMANN, Depp ARSCH, Geschlechtsverkehr FICKEN, Vagina Fotze

    So ihr Säcke, ich hoffe dass euch die Scheiße nicht zum Hals raushängt und ihr weiter hier rumhängt, alta, LAN!

    Alibischnorchel


    22.01.2009

    Ich tauche durch ein Riff. Es ist ein schimmerndes Korallenriff. Bunte Farben springen mir nahezu entgegen, ein schillerndes Rot hier, ein säuselndes Gelb dort, ein schüchternes Blau da. Ich kann atmen, auch unter Wasser. Das ist sehr praktisch, so muss ich nicht auftauchen und Luft holen, sondern kann die atemberaubende Schönheit ohne lästige Unterbrechungen genießen. Der Schnorchel an meinem Mund ist nur ein Alibischnorchel, er erfüllt für mich nur den Zweck der Unauffälligkeit. Keine schwere Druckluftflasche belästigt meinen Rücken, kein Autoreifen, aus dem ich atmen muss, behelligt meine Gedanken. Hier sind nur das Wasser, die Farbenpracht und ich.

    Jetzt bin ich bereits auf einer Wassertiefe von zehn Metern. Der Wasserdruck wird von mir gekonnt ignoriert, er ist garnicht da. Es sollte hier unten dunkel sein, doch meine Augen sind besser als gewöhnliche Augen, ich kann alles erkennen, das Wasser lässt die Sonnenstrahlen bis hier unten, wie eine frisch geputzte Glasscheibe. So ruhig und friedlich ist es hier unten. Gedankenverloren wende ich mich gen Osten, dort wo es so früh morgens am hellsten ist. Mein Alibischnorchel sagt mir, dass es Zeit ist aufzutauchen, denn die Menschen oben könnten sich langsam Sorgen machen. Widerwillig tauche ich wieder auf, nur um mich schon auf meinen nächsten Tauchgang zu freuen.

    Granaten und ein kleines Häuflein Müll


    21.01.2009

    Er sah ihr direkt in die Augen. Der Ausdruck in seinem Blick grenzte an Wahnsinn. Mit ein bisschen Fantasie sah man Schaum aus seinem Mund treten. Sie konnte nicht weiter zurückweichen. Er roch nach Schweiß und Urin. Immer wieder schrie er sie an, gab ihr zu verstehen, dass er ein nein nicht akzeptieren würde. Sie rutschte langsam an der Wand hinunter, außer Stande, einen klaren Gedanken zu fassen.

    Jetzt änderte sich etwas in seinem Gesicht. Er wurde plötzlich ruhig, begann zu lächeln, ließ von ihr ab. Sie dachte es wäre vorbei, atmete Geräuschvoll aus. Doch dann wanderte seine Hand in seinen Rucksack und als er sie wieder herausnahm, hatte er etwas in der Hand. Sie konnte das Etwas zunächst nicht einordnen, es war eine art Ding. Er zog einen kleinen Metallstift aus dem Teil und gab ihr durch seinen Blick zu verstehen: “Wir beide gehen dabei drauf!”

    Eine Woche später.

    Ein kleines Häuflein Müll liegt faul am Straßenrand.

    Zug um Zug


    20.01.2009

    Ist das nicht wunderschön? Morgens in der angenehmen Kälte an der Schranke stehen und die Züge genießen, die vor und auf dem Bahnübergang stehen bleiben? Man fragt sich ob der Zug stehen bleibt, damit man mal einen tiefen Atemzug nimmt und sich nicht hetzen lässt, oder einfach damit man 10 Minuten in der Kälte steht. Ab zwei Zügen merkt man es zügig, das kann kein Zufall sein. Der Zugang zur Arbeitsstelle verzögert sich, man darf aber nicht verzagen. Zärtlich liebkost man den zähen Schrankenbalken, der sich schon recht zernagt zeigt. Zögernd rollt man seine Zunge zusammen um den Zugführer einen Zausel zu nennen. Zehn ziemlich zornige Minuten später zersetzt sich die Situation und man kann gemütlich von dannen ziehen.

    Gruß, Zacharias Z. Zander