Freitag, 06.11.2009, Düsseldorf -> Berlin (Fortsetzung)
Matzes Wohnung ist ein DDR-sanierter Altbau mit hoher Decke und niedrigen Türen. Das Wohnzimmer hat eine Kronleuchterschaltung, für den Fall, dass man einen Kronleuchter einbauen möchte. Jetzt gibt es erstmal Schrippen (Brötchen) – Wenn man Brötchen bestellt und nicht Schrippen, wird einem mehr berechnet, so Matze. Erdnussbutter und Honig und ähnliche Schmausereien schmücken den Tisch. Nach dem Essen sollst du ruhn, das machen wir auch – bis 14:00! Erstmal Duschen! Jetzt gilt es, Matze unauffällig aus der Wohnung zu lotsen, damit seine bestellten Medizienerfreunde alles für die Überraschungsparty vorbereiten können! Also mit der U-Bahn auf zum Alexanderplatz, wo Elena dann “plötzlich einfällt”, dass sie etwas wichtiges vergessen hat. Dort angekommen werden wir mit großem Hallo begrüßt und der Alkohol wird gezückt! Während unserer Abwesenheit haben die Anwesenden angefangen zu kochen und es dauert nicht all zu lang, bis es angerichtet ist. Ich weiß nicht mehr, wie die Speise heißt, aber es war eine Art Teig mit verschiedenen Belägen die man sich zusammenstellen kann. Inzwischen ist nun auch Kerim hinzugekommen, über eine Mitfahrgelegenheit!
Leider gehen die meisten Gäste sehr früh, denn es ist Freitag Abend – da kann man ja nicht lange aufbleiben! Lediglich eine Person kommt mit uns in die Innenstadt zum Weekend Club. Dieser Club ist in gewisser Weise sehr speziell. Zunächst einmal zahlt man dort 10 Euro Eintritt. Der Club selbst liegt im 12. Stockwerk. Die Musik, die in diesem Club läuft, grenzt an akustische Vergewaltigung, wenn man es überhaupt Musik nennen kann, denn es kam einfach nur ein Beat. Drei Stunden lang. Und zwar kein komplizierter Beat, sondern nur ein monotones K-Dum Dack K-Dum Dack. Bis auf Dante verlassen wir alle um 3:00 den Club, gehen einen Döner essen und fahren zurück ins Bett.
Dies war der zweite Teil meiner Berlinreise, der dritte wird folgen!
lol dante
nico will auch