Sonntag, 08.11.2009, Berlin -> Düsseldorf
Das Frühstück ist in keinster Weise erwähnenswert, da es exakt dem deutschen Durchschnitt entspricht. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass es für ein Durchschnittsfrühstück erstaunlich überdurchschnittlich gemundet hat. Heute gehen wir Kart fahren, denn das ist unser Geschenk an Matze.
Flugs hüpfen wir in die ein oder andere Strassen- und S-Bahn um zu unserem Bestimmungsort zu gelangen! Dort angekommen melden wir uns rasch an und harren aus. Wir sind für zweimal 8 Minuten angemeldet, Runde vier und Runde sieben. Bevor es losgeht, werden uns noch kurz die paar Flaggen erkärt, dann steigt jeder in sein Kart. Oder sollte zumindest, schlau wie Dante und ich sind, steigen wir natürlich genau in die falschen Karts. Irgendwas mache ich während des ersten Durchgangs falsch – denn ich bin mit Abstand letzter und schaffe nur sechs Runden. Zum Glück habe ich das falsche Kart, also könnte man denken Dante sei so kacke gefahren! Beim zweiten Durchgang läuft es deutlich besser und ich schaffe elf Runden. Was immer ich beim ersten Versuch falsch gemacht habe, habe ich diesmal richtig gemacht! Das beste am Kart fahren ist natürlich die Sturmhaube, die man selbstverständlich behalten kann!
Jetzt geht es zum Flughafen, denn so langsam neigt sich der Tag dem Ende entgegen und unser Flug geht um 20:40 Uhr. Erstmal Tickets abholen, dann noch ein wenig abchillen, denn es ist noch Suppe da… *hust* ähm denn wir haben noch Zeit! Nachdem wir etwas von einer bekannten Fast Foot Kette gegessen haben, überlegen wir, ob es eine gute Idee ist, sich die Sturmhauben aufzusetzen und den beiden gegenüber stehenden Polizisten den Vorschag zu machen, ein gemeinsames Foto zu inszenieren. Wir entscheiden uns für nein.
Jetzt geht es zur Gepäcküberprüfung. Ich ich wundere mich weil der Metalldetektor nicht anspringt, obwohl sich diverse Metallknöpfe an meiner Hose befinden. Die Berliner Metalldetektorbediener sind übrigens ein gar lustiges Volk, sie scherzen und lachen, was mich freut. Wir kommen zum Gate und plötzlich bleibt Elena wie angewurzelt stehen! Erfürchtig zeigt sie in eine Ecke und flüstert: “Ist das nicht Bastian Pastewka?” – und er ist es. Nicht nur er, sondern auch Michael Kessler und Oli P. Mutig geht Dante zu ihnen und fragt, ob es möglich sei, ein Foto zu machen. Es sei kein Problem, sagt Herr Pastewka. Zunächst traut sich Elena nicht richtig, aber dann geht auch sie hin und wir machen ein Foto. Da wird auch schon der Flug der netten Herren ausgerufen und jeder geht seines Weges.
Nach nicht all zu langer Zeit wird auch unser Flug ausgerufen und wir besteigen (höhö) das Flugzeug. Um uns die Zeit zu vertreiben mache ich mit Dante einen Psychotest aus der Jolie. Das Ergebnis ist erschreckend und zu gleich erquickend. Der Flug selbst dauert nicht sehr lange wir fliegen nur wenige Minuten in der Reiseflughöhe von ca. 9500 Metern.
Schließlich landen wir in Düsseldorf und sind wieder auf heimischem Boden. Dante fährt mit dem Zug, denn für ihn geht es nach Aachen, Elena und ich werden von meiner Mutter abgeholt.
Insgesamt kann ich nur sagen: Berlin ist eine geile Stadt und drei Tage waren einfach viel zu wenig Zeit! Ich wäre am liebsten noch eine Woche geblieben! Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Berlin, dessen Datum allerdings noch in den Sternen steht!