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    Ritsch on the Water


    16.06.2010

    Am Sonntag war ich auf dem Rhein. Wie auf dem Rhein? Jetzt wie Jesus drüber gelaufen oder was? Nein, nein! Mit nem Boot, ihr Holzköpfe!

    Die Crew bestand aus:

    Kapitän Kauer
    1. Maat Jaeger
    Deckschrubber Mahr

    In einem sechssitzer Motorboot vom Typ Boot fuhren wir aus dem Wendehafen bei Stratum auf die Hauptschlagader Rhein und schipperten und pesten herum, biss zur späten Stund’. Hier einige Eindrücke, die ich nie vergessen werde: (weiterlesen…Wink

    Berlin – Der Bericht Teil 5


    13.11.2009

    Sonntag, 08.11.2009, Berlin -> Düsseldorf

    Das Frühstück ist in keinster Weise erwähnenswert, da es exakt dem deutschen Durchschnitt entspricht. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass es für ein Durchschnittsfrühstück erstaunlich überdurchschnittlich gemundet hat. Heute gehen wir Kart fahren, denn das ist unser Geschenk an Matze.

    Flugs hüpfen wir in die ein oder andere Strassen- und S-Bahn um zu unserem Bestimmungsort zu gelangen! Dort angekommen melden wir uns rasch an und harren aus. Wir sind für zweimal 8 Minuten angemeldet, Runde vier und Runde sieben.  Bevor es losgeht, werden uns noch kurz die paar Flaggen erkärt, dann steigt jeder in sein Kart. Oder sollte zumindest, schlau wie Dante und ich sind, steigen wir natürlich genau in die falschen Karts. Irgendwas mache ich während des ersten Durchgangs falsch – denn ich bin mit Abstand letzter und schaffe nur sechs Runden. Zum Glück habe ich das falsche Kart, also könnte man denken Dante sei so kacke gefahren! Beim zweiten Durchgang läuft es deutlich besser und ich schaffe elf Runden. Was immer ich beim ersten Versuch falsch gemacht habe, habe ich diesmal richtig gemacht! Das beste am Kart fahren ist natürlich die Sturmhaube, die man selbstverständlich behalten kann!

    Jetzt geht es zum Flughafen, denn so langsam neigt sich der Tag dem Ende entgegen und unser Flug geht um 20:40 Uhr. Erstmal Tickets abholen, dann noch ein wenig abchillen, denn es ist noch Suppe da… *hust* ähm denn wir haben noch Zeit! Nachdem wir etwas von einer bekannten Fast Foot Kette gegessen haben, überlegen wir, ob es eine gute Idee ist, sich die Sturmhauben aufzusetzen und den beiden gegenüber stehenden Polizisten den Vorschag zu machen, ein gemeinsames Foto zu inszenieren. Wir entscheiden uns für nein.

    Jetzt geht es zur Gepäcküberprüfung. Ich ich wundere mich weil der Metalldetektor nicht anspringt, obwohl sich diverse Metallknöpfe an meiner Hose befinden. Die Berliner Metalldetektorbediener sind übrigens ein gar lustiges Volk, sie scherzen und lachen, was mich freut. Wir kommen zum Gate und plötzlich bleibt Elena wie angewurzelt stehen! Erfürchtig zeigt sie in eine Ecke und flüstert: “Ist das nicht Bastian Pastewka?” – und er ist es. Nicht nur er, sondern auch Michael Kessler und Oli P. Mutig geht Dante zu ihnen und fragt, ob es möglich sei, ein Foto zu machen. Es sei kein Problem, sagt Herr Pastewka. Zunächst traut sich Elena nicht richtig, aber dann geht auch sie hin und wir machen ein Foto. Da wird auch schon der Flug der netten Herren ausgerufen und jeder geht seines Weges.

    Nach nicht all zu langer Zeit wird auch unser Flug ausgerufen und wir besteigen (höhö) das Flugzeug. Um uns die Zeit zu vertreiben mache ich mit Dante einen Psychotest aus der Jolie. Das Ergebnis ist erschreckend und zu gleich erquickend. Der Flug selbst dauert nicht sehr lange wir fliegen nur wenige Minuten in der Reiseflughöhe von ca. 9500 Metern.

    Schließlich landen wir in Düsseldorf und sind wieder auf heimischem Boden. Dante fährt mit dem Zug, denn für ihn geht es nach Aachen, Elena und ich werden von meiner Mutter abgeholt.

    Insgesamt kann ich nur sagen: Berlin ist eine geile Stadt und drei Tage waren einfach viel zu wenig Zeit! Ich wäre am liebsten noch eine Woche geblieben! Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Berlin, dessen Datum allerdings noch in den Sternen steht!

    Berlin – Der Bericht Teil 4


    12.11.2009

    Sonntag, 08.11.2009, Berlin

    Die Location muss erstmal gefunden werden. Nach längerem suchen kommen wir schließlich an einem zwielichtig aussehenden Altbauhaus an, vor dessen Hinterhof sich Studenten tummeln. Approximierte Wartezeit bis wir rein können: 1 Stunde. Ich komme mir vor wie in Disneyland, beim Warten auf die Indiana Jones Achterbahn! Nach einigem hin und her entscheiden wir uns aber dann doch, zu bleiben. Nach geraumer Wartezeit in der Kälte steigen wir eine Treppe hinab, es eröffnet sich uns die Garderobe und ein schwarzer seidener Vorhang unbekannter Konsistenz und Herkunft – und – ich traue meinen Ohren nicht: Aus den Lautsprechern kommt gerade das Lied Killing in the Name of von Rage against the machine! Schlagartig bessert sich meine Laune und ich denke mir “Yes! Ein Club in dem geile Mucke läuft!” Doch ich sollte wieder enttäuscht werden, denn danach kommt wieder mal nur Beat und ein bissel Melodie dabei! Aber egal, abtanzen ist angesagt, wir schwingen die Hufe und das Bein. Jedenfalls versuchen wir es, denn es ist so eng, dass man sich kaum bewegen kann. Dante und ich werden allein durch die Masse der Menschen während des Bewegungsprozess immer weiter richtung Garderobe gedrängt. Übrigens schafft Dante es, nach mehreren Anläufen dort sogar seine Jacke abzugeben.

    Irgendwann später wechseln wir den Standort, denn auf dem Podest ist mehr Platz – also nichts wie hin! Der DJ wird unterstützt von einer eingedellten Pyramide aus Alu, die sich mehr oder weniger zum Takt dreht. Sie befindet sich im Regal hinterm DJ. Irgendwann werden wir müde und ein Teil von uns verlässt die Lokalität. Wir warten noch 15 Minuten auf die Strassenbahn und fahren straight to Hell, ähhh Matze.

    Irgendwann in der früh gibts nochmal Radau, als Dante und Kerim auch nach Hause kommen. Ich wache erst gegen 13:30 wieder auf, bereit, mich erneut der Dusche zu widmen!

    Das war der vierte Teil meiner Berlinreise, der fünfte wird folgen!

    Berlin – Der Bericht Teil 3


    11.11.2009

    Samstag, 07.11.2009, Berlin

    Es ist halb 10 Uhr morgens und ich wache auf. Ich bin fit, alle anderen nicht. Ich lese erstmal ein bisschen in einem random Buch welches herumliegt, dann gehe ich duschen – die Dusche ist ein wunderschönes Instrument, denn es gibt noch keinen Duschvorhang, sodass ich sitzend duschen muss. Bei dieser halsbrecherischen Aktion lernte ich auch die schöne Waschmaschinenbeschriftung kennen: “5 KG AA” (Foto wird es noch geben). Nach dieser Erfrischung lese ich noch etwas und spiele Akustikgitarre (aber in Drop D!!!!).

    Gegen 13:30 erwacht der Rest des Trupps zum Leben, also ist Frühstück angesagt, inklusive Larsini (Billigmartini) für Dante und Kerim! Das Frühstück besteht übrigens jeweils aus einer 40cm Pizza mit bis zu drei beliebigen Belägen nach Wahl von der Pizzabude um die Ecke (Ich liebe Berlin)! Jetzt schauen wir uns endlich mal richtig Berlin an. Als erstes gehts zum Alexanderplatz, von dort aus durch die Stadt, vorbei am Platz der Bücherverbrennung und einigen Museen, bis zum Brandenburger Tor. Dort ist eine Gaudi im Gange, denn es heißt: 20 Jahre Mauerfall! Von Brandenburger Tor geht es weiter zum Mahnmal. Dieses schlägt mich völlig in seinen Bann, die große Ansammlung von Betonklötzen nimmt mir den Atem und mir wird flau im Magen. Da es bereits dunkel ist, haben wir hier eine Menge Spass, auch wenns eigentlich nicht angebracht ist. Jetzt geht es weiter zum Potsdamer Platz, wo wir uns mit Manu treffen, der ebenfalls gerade in Berlin ist! Es geht durchs Sony-Center zu einer riesigen Lego-Giraffe, die ich erstmal am Bein rammele. Unsere nächste Station heißt Cocktailbar! Ich trinke zwei Berlin on the Rocks, welche sehr gut schmecken und die Kellnerin lässt sich nicht von uns fotografieren. Da wir alle so langsam wieder Hunger kriegen, wird es Zeit für eine echte Berliner Currywurst! Wir pilgern durch die halbe Stadt, bis wir an unserem Ziel, eine gut besuchte Currywurstbude, ankommen. Einmal Currywurst ohne Darm bitte! Danke!

    Nach der Currywurst fahren wir zurück zum Hauptquartier, wo wir schonmal vortinken und Kerim und ich einige Partien 4-Gewinnt-3D spielen. Das Best-Of-Three ergibt 2:1 für Kerim, aber dabei sein ist alles. Recht spät, ca. gegen 1:00 Uhr, machen wir uns auf den Weg zur Möbelrücken Party!

    Das war der dritte Teil meiner Berlinreise, der vierte wird folgen!

    Berlin – Der Bericht Teil 2


    10.11.2009

    Freitag, 06.11.2009, Düsseldorf -> Berlin (Fortsetzung)

    Matzes Wohnung ist ein DDR-sanierter Altbau mit hoher Decke und niedrigen Türen. Das Wohnzimmer hat eine Kronleuchterschaltung, für den Fall, dass man einen Kronleuchter einbauen möchte. Jetzt gibt es erstmal Schrippen (Brötchen) – Wenn man Brötchen bestellt und nicht Schrippen, wird einem mehr berechnet, so Matze. Erdnussbutter und Honig und ähnliche Schmausereien schmücken den Tisch. Nach dem Essen sollst du ruhn, das machen wir auch – bis 14:00! Erstmal Duschen! Jetzt gilt es, Matze unauffällig aus der Wohnung zu lotsen, damit seine bestellten Medizienerfreunde alles für die Überraschungsparty vorbereiten können! Also mit der U-Bahn auf zum Alexanderplatz, wo Elena dann “plötzlich einfällt”, dass sie etwas wichtiges vergessen hat. Dort angekommen werden wir mit großem Hallo begrüßt und der Alkohol wird gezückt! Während unserer Abwesenheit haben die Anwesenden angefangen zu kochen und es dauert nicht all zu lang, bis es angerichtet ist. Ich weiß nicht mehr, wie die Speise heißt, aber es war eine Art Teig mit verschiedenen Belägen die man sich zusammenstellen kann. Inzwischen ist nun auch Kerim hinzugekommen, über eine Mitfahrgelegenheit!

    Leider gehen die meisten Gäste sehr früh, denn es ist Freitag Abend – da kann man ja nicht lange aufbleiben! Lediglich eine Person kommt mit uns in die Innenstadt zum Weekend Club. Dieser Club ist in gewisser Weise sehr speziell. Zunächst einmal zahlt man dort 10 Euro Eintritt. Der Club selbst liegt im 12. Stockwerk. Die Musik, die in diesem Club läuft, grenzt an akustische Vergewaltigung, wenn man es überhaupt Musik nennen kann, denn es kam einfach nur ein Beat. Drei Stunden lang. Und zwar kein komplizierter Beat, sondern nur ein monotones K-Dum Dack K-Dum Dack. Bis auf Dante verlassen wir alle um 3:00 den Club, gehen einen Döner essen und fahren zurück ins Bett.

    Dies war der zweite Teil meiner Berlinreise, der dritte wird folgen!

    Berlin – Der Bericht Teil 1


    09.11.2009

    Wie ihr ja alle wisst war ich übers (verlängerte) Wochenende in Berlin. Hier möchte ich nun den ein oder anderen Tatsachenbericht zum Besten geben.

    Donnerstag, 05.11.2009, Meerbusch -> Düsseldorf

    Ich setze mich um 19:37 in den Zug von Osterath nach Düsseldorf, um mich zunächst Frau Elena A. aus N. am HBF vor der Zweigstelle einer bekannten Fast Food Kette zu treffen. Die richtige U-Bahn bringt uns anschließend mit Sack und Pack zu der Haltestelle unserer Wahl: Hubert [NAME VON DER REDAKTION GEÄNDERT]’s, Jans und Benes Wohnung. Weil Hubert [NAME VON DER REDAKTION GEÄNDERT] Geburtstag hat (welch Koinzidenz), bringen wir Bier mit! Dies trägt zu einem schönen Abend bei! Herr Dante K. aus A. kommt später auch hinzu und integriert sich mühelos in die heitere Gruppe. Da wir um 4:00 aufstehen müssen, geht bald ins Bett – wir sind aber so aufgekratzt und albern herum, sodass unser Einschlafzeitpunkt sich nach hinten verschiebt und die Restzeit tSchlaf sich auf 5400 Sekunden reduziert. Für Eine von uns sogar auf 0 Sekunden!

    Freitag, 06.11.2009, Düsseldorf -> Berlin

    4:00 – viel zu früh, aber nötig! Aufstehen, Bettsofa zusammenklappen, umgekippte Apfelschorle aufwischen und bereit machen zum Aufbruch. Nur kurze Zeit später sitzen wir auch schon im Bus zum Flughafen unserer Wahl: Der Düsseldorfer Flughafen! Zunächst mal steht das Checkpoint rennen zu MacDonalds an! Danach wird eingecheckt! Es kann aber auch in einer anderen Reihenfolge passiert sein. Dann geht es zum Flieger, Dante sitzt nicht bei uns, schade, aber der Flug dauert auch nur ca. 60 Minuten. Außerdem gibt es Gebäck!

    Angekommen in Berlin laufe ich erstmal gegen eine automatische Tür, die bei ALLEN ANDEREN automatisch funktionierte. Meine Meinung von Berlin, die bis Dato neutral war, weil noch nie dort gewesen, kriegt so einen kleinen Negativhauch. Dieser wird jedoch gleich wieder ausgeglichen, denn beim Busstand steht ein netter Ich-bin-dafür-zuständig-den-Touristen-das-Busticketsystem-zu-erklären-Mann der uns mit seinem feinen Berliner Akzent einlullt. Eine Busfahrt zur S-Bahn Haltestelle und eine Bahnfahrt mit der Ringbahn später treffen wir ihn, the one and only Matze!

    Dies war der erste Teil meiner Berlinreise, der zweite wird folgen!