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  • Archive for the ‘Mathe/Physik’ Category

    Hosen


    04.12.2009

    Heute kaufe ich mir neue Hosen! Warum ich so ein Lapallie hier rein schreibe? Weil es für mich keine ist! Ich trage meine Hosen bis zu Existentenzgrenze derselben! Die Existenzgrenze einer Hose definiert sich durch das Verhältnis von Hose zu Loch:

    x = (AHose-ALöcher) / ALöcher \\ Sonderfall ALöcher = 0

    Die definierten Grenzen sind folgende:

    • xHose komplett ganz resultiert aus aus dem Sonderfall ALöcher = 0 und ist nicht definiert
    • xHose immer noch ganz genug ist im Bereich [2..∞]
    • xHose sollte entsorgt werden ist im Bereich ]1..2[
    • xHose ist vollständig entfernt = 1

    Heute werde ich mir zwei Hosen mit dem Sonderfall ALöcher = 0 kaufen!

    Wurmlöcher


    18.11.2009

    Ich hab mir sagen lassen, ein Wurmloch sei eine hochkomplexe Angelegenheit. Viele Menschen wagen sich gar nicht erst an solche Themen heran – denn die das Verhältnis von Scheitern zu Komplexität ist proportional. Ich möchte dem Otto normal Mensch das Thema Wurmlöcher ein wenig näher bringen, denn eigentlich ist es recht einfach zu verstehen!

    Es gibt zwei Arten von Wurmlöchern:

    1. Ein Wurmloch entsteht, wenn ein Wurm sich durch einen Apfel frisst. Klingt komisch, ist aber so!

    2. Wurmloch ist die gängige Bezeichnung für die Einstein-Rosen-Brücke. Das Wurmloch macht nichts anderes, als zwei Orte im Universum über einen Tunnel miteinander zu verbinden.

    Das wars auch schon wieder! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Was macht ein Mathematiker?


    12.12.2008

    Er tanzt auf N Hochzeiten.
    Er zieht seine Wurzel aus einer Unbekannten.
    Er verlässt seine Frau weil sie sagt “Ich liebe dich!” statt “Ich liebe genau dich!”

    Lichtgeschwindigkeit


    10.12.2008

    c

    Lichtgeschwindigkeit ist eine schöne Sache. Schnell vor allem. Wäre prima mit dieser Geschwindigkeit zu reisen. Geht nur leider nicht.

    Wie schnell wäre man? Ganz einfach:

    Nicht schlecht! Leider geht die Masse bei Annäherung an c gegen unendlich. Doof.

    Naja zum Glück gibts ja Science Fiction, da fliegen die Raumschiffe dann mit 3c durch die Weiten des Weltalls. Ist natürlich Blödsinn, aber man wird ja träumen dürfen.

    Zeitdilatation

    Die Zeit ist nicht konstant. Klingt komisch, ist aber so. Wenn ich mich in einem bewegenden Objekt befinde dann vergeht die Zeit dort drin langsamer als außen. Läuft die Geschwindigkeit eines theoretischen Raumschiffs gegen c geht die vergangene Zeit innerhalb dieses Raumschiffs gegen 0. Erstaunlich. Um in die Zukunftzu reisen muss man also nichts weiter tun als schnell zu fliegen. Sehr schnell. Außerordentlich schnell. Das ist im Prinzip auch keine Zeitreise sondern nur angewandte Physik. Nur zurück… wie kommt man zurück?

    Das Schokoladenproblem


    12.11.2008

    Letzte Woche Freitag gingen Jay [W], Jay [M], Hubert [NAME VON DER REDAKTION GEÄNDERT] und ich nach der Schule türkisch essen. Als wir so durch die Gesprächsthemen zappten, kamen wir schließlich auf eines von Jay [W]’s Lieblingsthemen: Schokolade! Man erwähnte in der Runde eine Internetseite, auf der man sich Schokolade zusammenstellen und zuschicken lassen kann.

    Natürlich fragt man sich da, wieviele Möglichkeiten man eigentlich hat. Auf der Seite werden “über 10.000.000.000 Möglichkeiten”, doch wir wollten es genau wissen.

    Abgelenkt von Wochenende und anstrengender Arbeit (ja wirklich) hatte ich das Problem zunächst erst einmal in den Hintergrunf gestellt – heute jedoch wieder aufgegriffen.

    Besessen von dem Gedanken das Problem ohne außenstehende Hilfe zu lösen stellte ich zunächst folgende Thesen auf:

    Gegeben sind zunächst

    • N Schokoladenzutaten gesamt

    Es dürfen bis zu B Zutaten gewählt werden, aber mindestens A Zutaten müssen gewählt werden.

    Wählt man genau eine Zutat, dann ist X1 = N denn man hat so genau so viele Möglichkeiten wie es Zutaten gibt. Wählt man genau zwei Zutaten, dann ergbit sich die Formel

    X2 = (N-1) + (N-2) + (N-3) + … + (N-(N-1))
    <=>
    X2 = Σi=1N-1 (N-i)

    [MAN MÖGE MIR DIE NICHT GANZ KONFORME NOTATION DER SIGMABEGRENZUNG VERZEIHEN]

    Für X3 sieht das Ganze schon etwas komplizierter aus, ich hatte in der kurzen Zeit nicht genug derselben, selbst eine passende Formel aufzustellen.

        1   2   3   4   5   6   7   8   9  ...  N
    A  [x] [x] [x] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] ... [ ]
    B  [x] [x] [ ] [ ] [ ] [ ] [x] [ ] [ ] ... [ ]
    C  [x] [x] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] ... [x]
    D  [x] [ ] [x] [x] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] ... [ ]
    E  [x] [ ] [x] [ ] [ ] [ ] [x] [ ] [ ] ... [ ]
    F  [x] [ ] [x] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] [ ] ... [x]

    Nachdem ich diese Hilfe erstellt hatte wurde mir klar – das wird schwierig. Also habe ich doch den Google-Apparat angeschmissen und nach “Drei aus Zehn ohne zurücklegen” gesucht. Gefunden habe ich dann:

    N! / (K! (N-K)!)

    Der Binominalkoeffizent – DIE Formel für alle Fragen dieser Problematik! So langsam erinnerte ich mich wieder an den Stochastikunterricht!

    Das musste ich jetzt nur noch erweitern um alle Möglichkeiten für die einzelnen Zutatenmengen auszusortieren:

    X = Σi=AB N! / (i! * (N-i)!)

    Endlich war die Formel komplett! Fluchs habe ich das Ganze mit Jay [M] in PHP implementiert: Klick

    Und wieder sieht man die Ungenauigkeit der Schokoladenseite – sie werben mit über 10 Milliarden Sorten, aber es sind exakt 16.224.388.824.

    Im nachhinein erscheint das Problem recht trivial – Der Binominalkoeffizient ist als solcher auch als N über K bekannt – und kann so in den Taschenrechner eingegeben werden. Aber immerhin weiß ich das jetzt auch wieder und werde es auch so schnell nicht wieder vergessen.

    Pi am Sonntag


    14.10.2008

    Das ist Pi. Pi ist die Zahl die man zum Kreisberechnen braucht. Ich mag Pi.

    Der Windowstaschenrechner gibt für Pi die Zahl 3,1415926535897932384626433832795 aus. Gerundet ist das 3. Mit einem Freund kam ich auf die Idee, dass Pi je nach Wochentag den Wert ändert. So kamen wir darauf, dass Pi Montags bis Samstags die Wertigkeit 3 darstellt und Sonntags 4. Diese Theorie ist im groben gesehen sogar zutreffend, denn im Durchschnitt passen die Werte erstaunlich gut zueinander.

    Berechnung von Pi auf dem herkömmlichen Weg:

    Quelle: Wikipedia

    Dies ist nur eines der vielen komplizierten Verfahren zur Berechnung von Pi.

    Berechnung von Pi über die Wochenformel Neubauer/Mahr:

    pi = (6*3+4)/7

    Erklärung: Die Woche hat sieben Tage. Sechs dieser Tage entspricht Pi dem Wert 3 und am letzten 4. Also multiplizieren wir 3 mit 6, addieren 4 und dividieren anschließend durch 7 um den Durchschnitt zu erhalten.

    Der Vergleich:

    3,14285714285714 | Wochenformel

    3,14159265358979 | Herkömmliches Verfahren

    Man kann ganz deutlich sehen, dass die Wochenformel alle herkömmlichen Wege mühelos überrunden kann.