Neulich war ich in einem Supermarkt und habe etwas tolles gesehen! Da waren Garnelen! Aber nicht irgendwelche, sondern Riesengarnelen. Und ich, in meinem jugendlichen Leichtsinn, schaue auf den Preis und schrecke verdutzt aus meiner Traumwelt auf: 1,49€ für 200g. Ich dachte schon, OH GOTT, jetzt ist das Ende nah aber dann sah ich etwas! Im Kleingedruckten stand (ich zitiere aus dem Gedächtnis): Garnelenimitat, bestehend aus gepresstem Fischeiweis! Da dann Prost Mahlzeit!
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Die Soßenverweigerung!
Alles hätte so schön werden können! Aber dann wurde mein schöner sowie anmutiger Plan von den bösen Mächten der Finsternis vereitelt! Scheinbar hatten sich Alles gegen mich verschworen als ich heute mittag eine kleine Soße für die Nudeln von gestern zubereiten wollte! Zunächst einmal kam mir da eine leckere Tomatensoße in den Sinn! Ich hatte mir schon alles ausgemalt, sie sollte rot sein, mit Basilikum und Pfeffer und allerlei leckerem Gewürz! Jedoch sollte dieser Plan durch Schimmel in der Dose der bereits geöffneten passierten Tomaten in einem Desaster, einer Katastrophe und einem Beleidungsfeuerwerk ohne genaues Ziel enden. In höchster Not durchsuchte ich den Schrank nach einer sowohl schnellen, als auch leckeren und zugleich einfachen alternativen Soßenart für die vom Vortag übrig gebliebenen Ringelnudeln. Plötzlich stach mir eine Packung ins Auge, die ich bisher immer und immer wieder gekonnt ignoriert hatte: “Spaghetti mit Vier-Sorten-Käsesauce”. Anerkennend pfiff ich eine kleine Erfolgsmelodie und griff siegesgewiss nach der unscheinbaren Packung mit pulverförmigen Glück. Die Zubereitung war denkbar einfach! Ich musste dazu lediglich 250ml Milch mit dem Pulver vermischen und diese Mischung dann kurz aufkochen. Gesagt getan. Ein kleiner Topf reichte für diese Angelegenheit und kaum fünf Minuten später war mein Auftrag auch schon erledigt und ich sah in der Sauce meine persönliche Silbermedallie, denn die Goldmedallie war in Form der leckeren und gleichzeitig ungenießbaren Tomaten-Schimmel-Sauce im Abguss gelandet.
Leider musste ich mich aber mit der Bronze Medallie begnügen. Denn es stellte sich heraus, dass die Silbermedallie Käsesauce (übrigens vier Käsesorten) erstens nicht schmeckte; und zweitens seit Oktober 2009 abgelaufen war. Die Bronzemedallie war einfacher Ketchup. Was für ein Reinfall!
Ritsch der Koch der Götter
Komm, hab ich mir gesagt, heute kochste mal was feines! Also zückte ich flugs das Kochbuch, welches ich seit Weihnachten mein Eigen nenne und stöberte darin herum, bis ich auf eine meiner Leibspeisen kam: Chili con Carne! Ja, das sollte sie sein, meine Malzeit für diesen Tag! Ich schrieb mir also schnell auf, was ich alles einkaufen musste und schoss los richtung Supermarkt. Ich bekam sogar alles, was ich brauchte! Das Kochen selbst war ein sehr langer Prozess, da ich auf einige unvorhergesehene Probleme stieß:
- Dosen öffnet man im Regelfall mit einem Dosenöffner und nicht mit einem Küchenmesser!
- Wenn man einen Topf mit etwas Öl auf eine Herdplatte stellt, dann sollte man dieses Bündnis im Auge behalten und die Herplatte nicht auf die höchste Stufe stellen!
- Wenn man Hackfleisch anbrät, sollte man es nicht in der Verpackung lassen
Insgesamt hat aber alles geklappt und das Chili hat sogar sehr gut geschmeckt, dank exzellenter Würzung! Das Beste jedoch ist, dass noch genug übrig ist, um mir auch morgen noch mal die volle Dröhnung zu geben! Malzeit!
Copy & Pasta
Wer kennt es nicht? Der Kopierer macht mal wieder nicht so schnell wie er soll. Was kann man tun? Ganz einfach, einfach einen Topf Wasser zum Sieden bringen, danach etwas Salz und Öl in den Topf geben. Anschließend geben Sie Nudeln in den Topf. Je nach Belieben die Nudeln 8 bis 20 Minuten kochen lassen und abschrecken. Fertig ist die Portion Copy & Pasta. Bei Bedarf Pesto hinzufügen. Guten Appetit!
Mixgetränke
- Braune Flüssigkeit + Glühbirne = Cola Light
- Braune Flüssigkeit + Marty McFly = Cola Zero
- Braune Flüssigkeit + Grizzly Bears = Vanilla Coke
- Braune Flüssigkeit + Lied von Dieter Bohlen = Cherry Coke
Für um die Ecke denken übernehme ich keine Haftung.
Fünf Sterne de Lachs
Ein neues Fischrestaurant hat in Krefeld seine Pforten geöffnet. Der ehemalige Rapper und Musikproduzent Tobias Schmidt (Bekannt unter dem Namen Tobi Tobsen) hat jüngst sein Metier gewechselt. Er zerstückelt jetzt keine Rapper mehr mit Worten, sondern Fische mit Messern.
Das ist ja fast das Selbe!
so Schmidt bei einem Interview.
Dass er seine alten Tätigkeiten manchmal vermisst, erkennt man am Logo seines neuen Fischrestaurants:
Ob sein Essen beim Restaurant- und Musikkritiker H. Holdegilp auch so gut ankommt wie bei seinen Fans wird sich zeigen.
Korn am Arbeitsplatz
Da hat mir tatsächlich jemand Korn geschenkt! Und das mitten am Tag, auf der Arbeit, hier im Büro, vor gerade mal zehn Minuten! Das ist der totale Wahnsinn! Hier der Beweis, damit jeder es weiß:
Ich danke dem Rumänischen Künstler, der nicht genannt werden möchte!
An dieser Stelle passt vielleicht auch:
Wenn ich einmal traurig bin, dann trinke ich nen Korn.
Wenn ich dann noch traurig bin, dann trink ich noch nen Korn.
Wenn ich dann noch traurig bin, dann trink ich noch nen Korn.
Wenn ich dann noch traurig bin, dann fang ich an von vorn!
Der letzte Tee
Meine Ausbildung neigt sich dem Ende zu, es dauert nur noch wenige Monate bis ich damit fertig bin. Das schlägt sich auch auf meinen Teevorrat nieder: Ich habe mir soeben die letzte Tasse Tee gemacht, die ich in dieser Ausbildung trinken werde. Alle Teebeutel sind nun verbraucht und eine neue Box mit Beuteln werde ich mir nicht holen.
Schenkt man den Aufschriften der Verpackungen Glauben, so habe ich in meiner Ausbildung genau 255 Tassen Tee (150x Ceylon Indien, 80x Earl Grey und 25x grüner Tee) zu mir genommen. Here is a fun fact:
- Bei einer durchschnittlichen Menge von 0,2 Litern pro Tasse habe ich 51 Liter Tee getrunken
- Bei einer durchschnittlichen Ziehenlassen-Zeit von 5 Minuten habe ich meinen Tee insgesamt 1.275 Minuten ziehen lassen. Das sind 76.500 Sekunden oder 21,25 Stunden oder 0,885416 Tage.
- Die Lehrjahre hatten jeweils 253 Arbeitstage. Ich habe pro Jahr 24 Tage Urlaub. In meiner Ausbildung habe ich insgesamt 5 Tage Überstundenfrei genommen. Ich habe 12 Krankheitstage. Außerdem habe ich einmal die Woche und zusätzlich einmal alle zwei Wochen Berufsschule. Das Jahr hat 52 Wochen, davon sind 12 Wochen innerhalb der Schulferien. Das Ergibt 40 Schulwochen. Daraus folgen 60 Schultage pro Jahr. In den ersten beiden Jahren musste ich an den im zweiwöchigen Zyklus laufenden Schultagen nach der Schule in den Betrieb, das entspricht Tagen, also 20 Arbeitstagen. Zusammengerechnet ergibt das 253*3 – 3*24 – 5 – 12 – 180 + 20 = 510 effektive Arbeitstage. Das bedeutet, dass ich während meiner Ausbildung durchschnittlich exakt 0,5 Tassen Tee pro Tag getrunken habe. Also jeden zweiten Tag eine Tasse Tee. (Erstaunlich!)
- Um das Wasser für einen Tee zu holen brauche ich (ohne evtl. Wartezeit an der Maschine) 1 Minute und 42 Sekunden. Hochgerechnet habe ich 26.010 Sekunden, also 433,5 Minuten, also 7,225 Stunden, also 0,3010416 Tage meiner Arbeitszeit Wasser geholt.
- Hätte ich eine Tasse mehr getrunken, könnte man die Menge nicht mit einem Byte ausdrücken.
- You made out with your sister!
Erstaunliche Fakten zu meinem Tee, und hier noch exklusiv eine Liste der Zahl 255 in allen Zahlensystemen von 2 bis 36: (weiterlesen…
Lektion der Woche: Praktische Transporttipps für warme Flüssigspeisen
Es ist wieder einmal Zeit für unseren Wiederkehrenden Wahnsinn der Lektion der Woche! Zunächst die Vorgeschichte:
Ein tragischer Unfall hat sich heute zugetragen als M.L. und R.M. voller Vorfreude das Fresspaket der vermutlich früher am Tag verständigten Frau zum ausliefern von warmen Speisen chinesischer Herkunft, auspackten. Denn eine Suppe stand auf der Kippe. Es war nicht nur irgendeine Suppe, nein es war eine Suppe mit viel Fett. Sehr viel. Hinzu kam, dass eben jene verhängnisvolle Suppe in einem Behältnis niederer Qualität untergebracht war. Sehr niederer. Durch eine leichte Unaufmerksamkeit neigte sich das Behältnis zu einem Winkel größer 45°. Unter ohrenbetäubendem Grollen platzte der Deckel des Behältnis von seinem Rumpf und gab die zähflüssige Masse frei. In einer erstaunlichen Geschwindigkeit ergoss sich die Gesamtsituation über den Tisch und begann schnell mit dem Fußboden zu liebäugeln, jeder Präventivschlag wäre hier zu spät gewesen. Jetzt mussten die Schäden beseitigt und die Suppe gebändigt werden. Bewaffnet mit einer Rolle Küchenrolle der Marke Küchenrolle kreiste man die lavaähnliche Substanz ein und beraubte ihr die Möglichkeit sich weiter auszubreiten. Das Team arbeitete perfekt, eine Katastropohe konnte verhindert werden.
Merken Sie sich eins, wenn Ihnen das Leben etwas bedeutet: Suppen gehören in einen fest verschließbaren Behälter!
Ich gebe zurück ins Studio.
Tee à la Ritsch
Zubereitung und Verzehr:
Nehmen Sie zunächst einen Wasserkocher und erhitzen Sie etwas Wasser. Es sollte mindestens genug für eine gute handelsübliche Tasse sein. Gießen Sie das kochende Wasser anschließend in eine vorher aus dem Tassenschrank entnommene Tasse. Nehmen Sie nun einen Teebeutel der Sorte Earl Grey und befördern Sie diesen in die aus dem Tassenschrank genommene mit kochendem Wasser befüllte Tasse. Vergessen Sie den Tee, surfen im Internet und lassen ihn etwa zweieinhalb Stunden ziehen. Genießen Sie nun die ungenießbare, kalte Flüssigkeit. Ärgern Sie sich über sich selbst.

